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(chr) Die Entscheidung Rugby in das Programm für „Jugend trainiert für Olympia“ aufzunehmen, hat sich als richtig erwiesen. Die Stadtschulmeisterschaften von Heidelberg dienten gleichzeitig auch als Qualifikationsrunde für das Regierungspräsidiumsfinale In Karlsruhe. Die nordbadischen Schulmannschaften aus diesem Raum werden sich warm anziehen müssen, denn die Spiele in Heidelberg zeigten ein hohes Niveau, was auch der guten Kooperation der Schulen mit den Rugby-Vereinen geschuldet ist. Für drei Altersklassen konnte gemeldet werden und 12 Schulen haben diese Möglichkeit genutzt. Die Spiele in Heidelberg sind immer ein Gradmesser dafür, auf welch hohem Niveau und temporeichen Aktionen sowie kompromisslosen Spiel die Heidelberger Schulmannschaften antreten.

Bei der Altersklasse U-16 setzte sich sehr deutlich das Bunsen-Gymnasium mit insgesamt 20 Versuchen durch, verwies das Helmholtz-Gymnasium auf den 2. Platz, Hölderlin wurde hier dritter und das Heidelberg-College musste sich mit Rang 4 zufrieden geben.
Auch in der Altersklasse U-14 hatten die Bunsianer die Nase vorn, zeichneten sich durch taktisch gute Spielzüge über die Außenseite aus und kamen im Schlüsselspiel gegen das E.I zu einem 20:10 Erfolg. Dritter wurde hier die IGH, das College kam auf den 4. Platz. 
In der Altersklasse U-12 dominierte klar das Team des E.I und konnte so verdient den ersten Platz vor dem Bunsen-Gymnasium und der IGH belegen. Die Mannschaft des Thadden-Gymnasiums musste außer Konkurrenz spielen, da sie drei ältere Spieler dabei hatten, aber nach Rücksprache mit der Turnierleitung starten durften, um auch ihren jüngeren Teammitgliedern Spielpraxis geben zu können.
Die Siegerehrung wurde vorgenommen von Elke Bayer , Peter Bews, Rugby-Beauftragter und Jens Schmidt, dem Nationalspieler vom TSV Handschuhsheim. Dieser Verein hatte auch die mustergültige Organisation der Meisterschaften übernommen. Für alle beteiligten Mannschaften ein Segen waren die Schiedsrichterleistungen von der Wild-Rugby-Akademie. Es ist zu wünschen, dass diese Unparteiischen auch bei den nächsten Begegnungen von „Jugend trainiert für Olympia“ pfeifen, gibt es doch bei manchen Entscheidungen Erklärungsbedarf bei nicht regelkundigen Eltern oder Betreuern. 12 Mannschaften werden mit zwei Bussen zur Qualifikation nach Karlsruhe fahren können.